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Grießbrei zum Frühstück.
Heute fahre ich wieder nach Christchurch. Der Bus hat eine Stunde Verspätung wegen Schnee. Es ist ziemlich kalt geworden.
Ich vermisse Asien, die Temperaturen und Reisebekanntschaften.
Ich bin etwas einsam hier. Hier ist ein anderes Reiseklientel. In Asien kommt man ins Hostel und keine zehn Minuten später ist man für den nächsten Tag verabredet. Man nimmt sofort Kontakt auf. Auch auf der Straße. Hier sind viele Paare, Gruppen oder 18-jährige unterwegs. Die bleiben eher für sich.
Man hat auch keinen Kontakt zu Einheimischen. Außer man macht Work and Travel und arbeitet auf einer Farm. In den ganzen Hostels hier arbeiten work and travel Reisende. Sie sitzen an der Rezeption und putzen. In Asien gibt es viele Homestays. Das sind Einheimische, die Zimmer vermieten und man bekommt Einblicke in deren Leben. Das ist sehr interessant.
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Mit der Transalpine geht es heute zurück nach Greymouth. Die Zugstrecke gilt als eine der schönsten der Welt, da sie die neuseeländischen Alpen überquert. Für 223 km werden viereinhalb Stunden benötigt.
Mein Hostel für heute ist die Arche Noahs. Jedes Zimmer ist thematisch nach Tieren gestaltet. Ich bin im Schafe-Zimmer. Das passt ja. Da fühlt sich auch Wolf wohl.
Das Hostel ist so familiär. Ich lerne einen jungen Chinesen kennen. Sein Name ist Luke. Da die Namen so schwierig auszusprechen und zu merken sind, legen sich die Asiaten im Ausland meist andere Namen zu. Ich muss sagen, die Chinesen sind mir die liebsten Reisebekanntschaften. Sie sind so nett. Das ist der dritte junge Chinese. Sie sind höflich, interessiert, diskret und zurückhaltend. Wir spielen zusammen Klavier und unterhalten uns nett. Ich hoffe, er kommt mal nach Deutschland. Dann zeige ich ihm Heidelberg und andere Orte.
Ich teile das Zimmer mit einem Mädel aus Malaysien. Dort muss es auch toll sein. Ich habe bisher nur nette Leute aus Malaysien getroffen. Schade, dass ich dort nicht hinkomme.
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Heute wäre ich gerne zu Hause, da Oleg und ich drei Jahre zusammen sind.
Luke und ich essen vietnamesisich. In Reispapier gewickelte Reisnudeln, Gemüse und Ei. Dazu gibt es Sojasauce mit Knoblauchstücke. Es ist ein so gutes Essen, leicht und gesund.
Kein Wunder sind die Asiaten so dünn.
Ich war gestern sogar beim McDonalds essen. Das habe ich seit sicher 10 Jahren nicht mehr getan. Es waren auch nur Pommes :) Wie schnell man sich doch an die Essgewohnheiten des Landes anpasst.
Kein Wunder sind die Asiaten so dünn.
Ich war gestern sogar beim McDonalds essen. Das habe ich seit sicher 10 Jahren nicht mehr getan. Es waren auch nur Pommes :) Wie schnell man sich doch an die Essgewohnheiten des Landes anpasst.
Hier passiert nicht viel die letzten und nächsten Tage. Ich bin mit der Südinsel fertig und bin auf dem Weg nach Norden. Mir bleiben dort noch zwei Wochen.
Heute fahre ich sechs Stunden nach Nelson. Wir machen wieder Stopp bei den Pancake Rocks.
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Heute geht die Reise nach Picton mit zwei Stunden Aufenthalt, in dem ich das Atlantis-Hostel besuche. Dort treffe ich Privati, der mich wieder mit Chips versorgt:) Dann geht es mit der Fähre nach Wellington, wo ich wieder eine Nacht bleibe. Dann geht es nach Taupo und dann wird es auch wieder interessanter.
Auf dem Weg nach Nelson macht der Bus Probleme und schaltet sich immer ab. Wir müssen anhalten und auf einen Ersatz warten. Der Busfahrer ist so witzig. Er redet die ganze Zeit und macht Späße. Sein Kommentar dazu als wir weiter fahren ist: "Das ist schon der dritte Bus heute":):):)
Ein Kormoran
Wir haben einen schönen Sonnenuntergang auf der Fähre.
In Wellington gehe ich ein Pizza essen, wo man sich Stücke kaufen kann. Da der Imbiss gleich schließt bekomme ich noch drei Stücke geschenkt und habe somit schon mein Mittagessen für morgen! Heute ist wirklich mein Glückstag. Oder ich sehe entkräftet aus:)
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